Berufsunfähigkeitsversicherung

Absicherung gegen die BerufsunfähigkeitDie staatlichen Sozialversicherungssysteme wurden in den letzten Jahren immer weiter beschnitten und in vielen Bereichen sind die Leistungen heute nicht mehr ausreichend, um seinen Lebensstandart auf einem vernünftigen Niveau halten zu können. Ein gutes Beispiel für eine dieser Leistungen ist die staatliche Berufsunfähigkeitsversicherung, die inzwischen abgeschafft und durch die staatliche Erwerbsminderungsrente ersetzt wurde. Neben der Namensänderung wurde jedoch auch die Leistung dieser staatlichen Arbeitskraftabsicherung deutlich beschnitten: Wer heute nicht mehr in der Lage ist, mehr als 3 Stunden am Tag irgendeiner Tätigkeit des regulären Arbeitsmarktes nachzugehen, bekommt ca. 37% seines letzten Bruttoeinkommens – eine Summe, mit der kaum jemand auskommen dürfte.

Berufsunfähigkeitsversicherung vs. Erwerbsminderungsrente

Mit der Abschaffung der staatlichen Berufsunfähigkeitsversicherung und der Einführung der Erwerbsminderungsrente ging auch eine enorme Änderung der Leistungsvoraussetzungen von statten. Bekam man noch vor wenigen Jahren immer dann eine Leistung, wenn man nicht mehr in der Lage war, in seinem Beruf zu arbeiten, muss man heute schon für den gesamten Arbeitsmarkt ausfallen, um noch eine Leistung von Seiten des Staates erwarten zu können. Besonders in handwerklichen Berufen ist dies natürlich ein enormer Unterschied, denn eigentlich kann man einem Maurer ja wohl kaum erzählen, dass er doch noch durchaus in der Lage sei, einen Schreibtischjob zu machen… Der Staat tut es trotzdem.

Genau genommen sieht die Leistung des Staates dabei so aus, dass nur derjenige, der weniger als drei Stunden am Tag in der Lage ist, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen die volle Leistung aus der Erwerbsminderungsrente erhält. Derjenige, der nur zwischen drei und sechs Stunden arbeiten kann, bekommt die Hälfte und derjenige, der mehr als sechs Stunden arbeiten kann, bekommt überhaupt nichts.

Wer eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, kann zu 100% sicher sein, dass es keine solche Verweisung mehr gibt. Inzwischen verzichten nämlich alle Versicherer auf die so genannte „abstrakte Verweisung“, was nichts anderes bedeutet, als das der Versicherer einem die Leistung nicht einfach mit der Aussage verweigern darf, dass man ja durchaus noch in der Lage wäre, irgendeiner anderen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Hinzu kommt, dass die private Versicherungswirtschaft die „alte“ Definition der Berufsunfähigkeitsversicherung beibehalten hat, d.h., dass immer dann geleistet wird, wenn man nicht mehr in der Lage ist, seinen angestammten Beruf auszuüben.

Vergleichen spart bares Geld

Wer eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte, sollte auf jeden Fall im Vorwege einen genauen Vergleich der entsprechenden Anbieter vornehmen. Nur mit einem genauen Vergleich kann man ausschließen, dass man am Ende mehr für seine Versicherung bezahlt als unbedingt notwendig ist. Die Preise für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung variieren nämlich von Versicherung zu Versicherung mitunter extrem.

Der einfachste Weg solch einen Versicherungsvergleich durchzuführen ist es, einen fertigen Online-Versicherungsvergleich für seine Recherchen zu benutzen. Unter Vorgabe seines Alters, des Geschlechtes und der gewünschten Versicherungssumme ist der Vergleich dabei in der Lage, binnen weniger Sekunden duzende von Angeboten zu durchsuchen und die Ergebnisse für den Kunden übersichtlich zu präsentieren.

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